Mein Name ist Manuel Wagesreither… 24 Jahre alt, Österreicher.
Lebenslauf: Eigentlich nicht sehr aufregend. Volksschule, Realgymnasium, HTL. Anschließend Präsenzdienst und erste Arbeitsstellen bei Wienerberger und Bosch in Wien.
Irgendwann, circa zu dem Zeitpunkt an dem ich zu arbeiten begann, begann sich jedoch alles zu verändern. Während ich früher für Reisen / Sachen in der freien Natur unternehmen niemals viel übrig hatte, machte sich nach und nach das Gefühl breit was verpasst zu haben.
Verstärkt wurde das noch durch die Reiseberichte die mir von meinen Freunden zugetragen wurden…
- Vom Au-Pair-Sein in den USA (Marina)
- irgendwelchen Studienreisen (oder was war das nochmal?) in Shanghai (Martin)
- Horizont-vergrößern während mehrmonatiger Indienreisen (Raphaela)
Soweit, so gut. Die erste Idee war also geboren. Fragt sich nur: Wohin soll es gehen, was sollen die Hauptschwerpunkte meiner Reise sein?
Die Antworten darauf waren schnell gefunden: Tibet und Kuba. Die derzeitige politische Situation in Tibet, und der wohl in absehbarer Zeit bevorstehende Tod des kubanischen Präsidenten Fidel Castro (bzw. die damit einhergehenden politischen Veränderungen) würden es wohl sinnvoll machen diese Orte bald zu besuchen.
Das war dann etwa im Herbst 2009.
Also: Was spräche dagegen diese Reise mehr oder weniger sofort zu starten?
Laut meinem Brainstorming: nichts.
- Wohnung: Gefällt mir nicht mehr.
- Freundin: Zur Zeit nicht.
- Job: Das Projekt mit dem ich in die Firma eingestiegen bin (Volkswagen 2,0l Reihenvierzylinder mit zweistufiger Aufladung, 170kW), und das ich auf jeden Fall zu Ende führen wollte, wurde durch die Wirtschaftskrise weit nach hinten verschoben.
- Geld: Reicht auch gerade so aus.
Damit war der konkrete Beschluss also gefasst. Nachdem ich das Thema mal vorsichtig am Essenstisch bei den Eltern angesprochen hatte, und auch meinen Gruppenleiter mit einer großzügigen Vorlaufzeit vorgewarnt hatte, ging es daran die Route zu vervollständigen bzw. konkrete Vorbereitungen zu treffen.
Das werde ich jedoch nicht hier beschreiben, das würde die Grenzen dieses Artikels sprengen. 😉 Nur mal so viel: So eine Reise plant sich nicht von selber.
