Kathmandu

Wurde vom Flughafen abgeholt und in’s Hotel gebracht. Der Hotelbetreiber war sehr nett… und wollte mir gleich behilflich sein einen Reiseplan zusammenzustellen. Erst später sollte ich herausfinden dass das reine Geschäftemacherei ist. 80% der Leute hier in Kathmandu leben anscheinend von den Touristen, und das den-Touristen-geführte-Wanderungen verchecken ist ein RIESEN-Geschäftszweig.

Die nächsten Tage verbrachte ich damit die fremde Kultur in Kathmandu aufzusaugen. Eindrücke: In Thamel, dem Touristenzentrum von Kathmandu, wird man als Tourist abgezockt und ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Außerhalb sind die Leute jedoch sehr freundlich. Fast schon zu freundlich; wenn man mit seinem Versuch der nepalesischen Kultur gegenüber aufgeschlossen zu sein ZU erfolgreich ist, wird man die Leute kaum noch los. Mehr als einmal konnte ich die Leute kaum mehr abschütteln, so anhänglich waren sie.

(Bin zB bei der Tourist-Info in irgendein Nepalesen-Happening reingeplatzt und war der einzige Ausländer dort. Ständig wurde ich auf Biere eingeladen… Ich verließ die Veranstaltung schließlich mit einigen Visitenkarten mehr in der Brieftasche. Jeder drängte sie mir auf; und jedem musste ich das Versprechen abnehmen ihn zu kontaktieren wenn ich mal irgendwas bräuchte. Und jeder dachte ich wäre sein Friend.)

Irgendwann während dieser Tage: Besuche in Pashputinath, Swayambunath (= Monkeytemple) und unzählige male den Durbar Sware von Kathmandu.

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