Schön langsam habe ich genug von Kathmandu. Alles ist so laut… dreckig und hektisch. Ich bin selbst ständig auf 180, obwohl ich eigentlich keinen Grund dazu hätte. Ich spaziere ja nur den ganzen Tag umher und sehe mir Sachen an.
Irgendwie schaff ich’s (noch) nicht mich von dem ganzen Trubel um mich herum abzukapseln. Fest steht: Raus hier, lieber heute als morgen.
Was machen? Die Französin die ich vor ein paar Tagen kennengelernt habe anschreiben, und mit ihr den Annapurna Circuit Trek gemeinsam machen? Sie hat ihre Wanderung schon begonnen, würde aber wahrscheinlich sogar auf mich warten…
Zum Mount Everest Base Camp (21-Tage-Trek) hochsteigen? Später vielleicht, ich sollte es nicht übertreiben.
Ich entscheide mich für den Annapurna Sanctuary Trek, ein Trek zum Basislager des Annapurna. Ein sogenannter Teahouse Trek, dh. es gibt auf dem ganzen Weg bis nach oben alle paar Kilometer unterkünfte. Keine Notwendigkeit also Proviant und Schlafsack mit zu nehmen. Trotzdem anstrengend, weil’s mehrere Tausend Höhenmeter hinaufgeht. Scheint momentan das richtige für mich zu sein.

haha, Manu geht wieder Wandern
…und es war das Richtige für dich, oder?
PS: Das mit den Einheimischen und den vielen Visitenkarten ist ja wahnsinn – stecken die wirklich ihre ganze Hoffnung in Ausländer aus dem Westen?!